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Nachbetrachtungen zu den letzten Sitzungen des Integrationsrates:

MTB wendet sich gemeinsam mit anderen Migrantenorganisationen gegen die Verleumdung der Türkei

   
 
   
  Der zurückgenommene Beschluss des Integrationsrates der Stadt Duisburg vom 7. Juni 2016 ist nicht nur vom Ratsherren Rainer Grün gestellt worden!    

Am 2. Juni 2016 hat der Deutsche Bundestag eine Resolution verabschiedet in der die Türkei des schwersten Verbrechens beschuldigt wurde dessen ein Land angeklagt werden kann, einem Völkermord. Dieser Beschluss hat in der türkischstämmigen Bevölkerung für große Empörung gesorgt und auch in Duisburg die Vertreter von verschiedenen Migrantenorganisationen dazu gebracht eine gemeinsame Erklärung zu formulieren, der sich auch die Muslimische Türken Union angeschlossen hat. Diese Erklärung wurde am 7. Juni 2016 als gemeinsamer Antrag in die Sitzung des Integrationsrates der Stadt Duisburg eingebracht und einstimmig beschlossen.

Die MTB wendet sich darin gemeinsam mit der Mehrheit des Integrationsrates gegen die unbewiesenen Anschuldigungen gegen die Türkei und erklärt, dass der angebliche Völkermord an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs eine unbewiesene Behauptung ist über deren Wahrheitsgehalt bereits seit Jahrzehnten in Fachkreisen sehr kontrovers gestritten wird. Der Bundestag hat hier leider Partei ergriffen und sich dazu erhoben über die Geschichte eines anderen Landes zu urteilen. Den deutsch-türkischen Beziehungen wurde so schwerer Schaden zugefügt und einer möglichen Versöhnung zwischen Türken und Armeniern ein Bärendienst erwiesen. Die Gräben wurden durch die einseitige Parteinahme des Bundestages sogar noch weiter vertieft.

Auch der Versuch jede Kritik an der Armenienresolution des Bundestages zu diskreditieren und die Mitglieder des Duisburger Integrationsrates durch falsche Anschuldigungen und Drohungen unter Druck zu setzen hilft nicht ein sachliches Diskussionsklima zu erhalten. Auch wenn eine Mehrheit der Integrationsratsmitglieder der rechtlichen Beanstandung des Oberbürgermeisters zugestimmt hat und aus formalen Gründen am 20. Juni 2016 in einer eilig einberufenen Sondersitzung des Integrationsrates den Beschluss zurückgenommen hat so bleibt die MTB weiterhin bei ihrer Position und wird diese auch in der folgenden Sitzung des Integrationsrates am 20. September 2016 vertreten.

   
       
    DAL    
   
   
   
   
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